Ostseekooperation

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Gruppe 2: Themenbereich Hochschulkooperation im baltischen Raum am Beispiel Deutschland-Estland







Inhalt


1: Einführung in die Thematik

1.1: Eingliederung der baltischen Universitäten in das europäische Hochschulsystem am Beispiel Estland

1.2: Grundlagen und Probleme der Anerkennung von Diploma, Examen und Auslandssemestern

1.3: Austauschprogramme und beginnende Vernetzung sowie Partnerschaften

2: Darstellung der Hochschulsituation

2.1: statistische Daten

2.2: Rückmeldung: Interview mit einem estnischen Austauschstudenten

3: Gruppenfazit

3.1: Kommentar zu potentiellen zukünftigen Entwicklungen

3.2: Kommentar zur Themenstellung dieses Projektkurses




1. Einführung in die Thematik


1.1: Eingliederung der baltischen Universitäten in das europäische Hochschulsystem am Beispiel Estland

Im Zuge der estnischen Unabhängigkeit seit 1991 bemüht sich Estland um die Eingliederung das westliche Bündnissystem und kooperative Strukturen auf vielen Ebenen. Wir wählten das Beispiel Estland, da Estland von allen drei baltischen Staaten im Bezug auf die Westintegration die größten Bemühungen und Fortschritte vorweisen kann. Litauen und Lettland sind in dieser Beziehung im Vergleich mit Estland rückständig und weniger bereit oder fähig, sich von der seit 50 Jahren durch die UdSSR praktizierte Westabgrenzung zu lösen. Daher sind diese beiden Staaten eher Negativbeispiele für die Öffnung der baltischen Staaten gegenüber dem Westen.

Die Angleichung nationaler Standards an westeuropäische Gegebenheiten wird in Estland als zukunftssichernde Maßnahme angesehen, die zur Wettbewerbsfähigkeit auf dem europäischen Markt notwendig ist. Daher wurde sofort nach der Unabhängigkeit 1991 begonnen, Kontakte zu westlichen Bildungseinrichtungen herzustellen, die sich auch über den europäischen Raum bis in die USA und Canada erstrecken.

Dennoch bestehen die intensivsten Kontakte ins europäische Ausland, insbesondere zu Deutschland.

Das estnische Schulsystem stimmt generell mit dem deutschen überein, wobei der gymnasiale Abschluß die einzige Ausnahme bildet, da er schon nach zwölf Schuljahren erreicht wird, was ebenfalls in Deutschland zur Diskussion steht. Dadurch ist das Alter der Studienanfänger ein Jahr geringer, als das der deutschen Studenten. Hinzu kommt, daß die Regelstudienzeiten in Estland unter dem deutschen Niveau liegen, was dazu führt, daß die studierten Berufsanfänger in Estland wesentlich jünger sind.

Gewährleistet wird die Hochschulausbildung durch eine Vielzahl an Stipendien, da die Kosten zum größten Teil nicht durch das Einkommen der Esten gedeckt werden kann (durchschnittliches Monatseinkommen 512 DM). Durch die dadurch entstehende Abhängigkeit von Stipendien, ist die Einstellung der Schüler und Studenten zum Lernen von mehr Arbeitswillen geprägt als in Deutschland.

Die Perspektiven der estnischen Studenten sind nicht so stark auf das Inland fixiert, wie es in Deutschland der Fall ist, sondern richten sich weitgehend nach Westeuropa, was sich in der Bereitschaft andere Sprachen zu Lernen manifestiert.

Abschließend läßt sich zusammenfassen, daß beide Bildungssysteme grundlegende Ähnlichkeiten aufweisen, sich die sozialen Verhältnisse und die Einstellung gegenüber der Bildung aber stark unterscheiden.

 

1.2 Grundlagen und Probleme der Anerkennung von Diploma, Examen und Auslandssemestern

Ziel von Auslandsstudienaufenthalten ist es nicht nur, Erfahrungen im Ausland zu sammeln, sich also mit der Kultur und den typischen Gegebenheiten des jeweiligen Landes auseinanderzusetzen, sondern auch seine dort erbrachten Leistungen an seiner Heimatuniversität zu nutzen, also anerkennen zu lassen.

Da solche Auslandsaufenthalte während des Studiums für viele Studenten sehr interessant sind und im Zuge der zunehmenden Globalisierung immer wichtiger werden, ist die Anerkennung solcher Auslandssemester überfällig.

Jedoch ist dieser Anerkennungsprozeß mit zahlreichen Problemen belastet. Da wie in 1.1 erwähnt, entsteht durch die rückständig entwickelte Angleichung an westeuropäische Bildungsstandards eine in den Grundlagen bestehende und momentan noch nicht zu überbrückende Differenzen.

Diese Differenzen bestehen neben der Sprachbarriere im Wesentlichen in den universitätsspezifischen unterschiedlichen Lehrplänen und Studienabläufen, d.h. daß zeitgleich ähnliche Themen und Sachverhalte gelehrt werden wie z.B. in Deutschland.

Es wäre aber falsch, anzunehmen, daß diese Differenzen nur in der Kooperation mit den osteuropäischen Staaten erscheinen würden. Trotz langjähriger Zusammenarbeit mit westeuropäischen Staaten, wie Frankreich und den Niederlanden entstehen immer noch eklatante Probleme bei der Anerkennung von Auslandssemestern zwischen diesen Ländern. Aufgrund mangelnder Normen und europäischer Richtlinien ist eine universell anwendbare Anerkennungsvorgehensweise bis zum heutigen Tage noch nicht gewährleistet.

Jedoch wurde in den letzten Jahren eine Vorgehensweise entwickelt, die hoffnungsvolle Aussichten in sich birgt.

Die Idee der European Credits (ECTS: European Credit Tranfer System) bilden einen Maßstab zur Bewertung erbrachter studentischer Leistungen im europäischen In- und Ausland. Sie werden Kurseinheiten zugewiesen und beschreiben damit den seitens der Studenten gemachten Abschluß eines Kurses erforderlichen Arbeitsaufwand.

Die ECTS-Credits werden jedem Studenten auf einen Modulkatalog angerechnet.

Im Rahmen des SOCRATES-Programmes der EU werden die ECTS-Credits folgendermaßen angewendet:

Es muß vor einem Austausch ein geeignetes Studienprogramm zusammengestellt werden, daß mit der Gastuniversität abgestimmt wird. Das sogenannte Informationspaket enthält allgemeine und studienbezogene Informationen, die dem Studenten eine kurze Einführung in die Universität (Standort, akademische Struktur u.ä.) geben.

Danach schließen die Heim- und die Gastuniversität einen Studienvertrag ab, in dem sich die Heimuniversität verpflichtet, die im Ausland erbrachten Leistungen anzuerkennen.

Die Anwendung dieser Regelung ist allerdings noch nicht ausgereift, da die Anzahl der Credits, die für ein absolviertes Semester vergeben werden, einer Bestimmung der korrespondierenden Universitäten unterliegen.

Außerdem erfolgt eine reibungslose Anerkennung nur im engen Rahmen eines dafür bestimmten Austauschprogrammes, wie z.B. SOCRATES.

Daher ist die Anzahl der für ein Semester verteilten Punkte nicht überall repräsentativ.

Dennoch ist die Einführung dieses Konzeptes ein entscheidender Schritt in die Richtung einer Einführung europäischer Hochschulnormen. Jedoch bis zur praxisnahen und effektiven Umsetzung wird noch einige Zeit in Anspruch genommen werden müssen.

Auf diese Weise ist es theoretisch nicht nur möglich, Semester anerkennen zu lassen, sondern auch Examen und Diploma. Letztendlich kann man sagen, daß erste Schritte der Globalisierung getan sind, es jedoch noch ein langer Weg zur angestrebten Homogenisierung des europäischen Bildungssystems ist.

1.3 Austauschprogramme und beginnende Vernetzung sowie Partnerschaften

Die EU-Föderungsprogramme SOKRATES und LEONARDO, von denen auch Estland profitiert, wurden 1995 eingerichtet und unterstützen speziell Maßnahmen zur Verbesserung von Qualität und Innovation in der allgemeinen, beruflichen und hochschulischen Bildung, wobei bei vielen Maßnahmen die Kooperation zwischen mindestens drei EU-Mitgliedsstaaten Bedingung ist.

SOKRATES und LEONARDO bilden in ihrer Gesamtheit eine Koordinationsmöglichkeit für EU-Kooperationen, die in näherer Zukunft auch Estland zur Verfügung stehen wird.

Ähnliche Strukturen zeichnen sich auch bei den Zusammenkünften der Hochschulvorständen der ca. 75 Universitäten im Ostseeraum ab.

Die CBUR (Conference of Baltic University Rectors) wurde im Jahr 1990 in Gdansk in Polen gegründet und besitzt folgende Zielsetzungen:

· Stärkung des Austausches von Studierenden und Dozenten

· Gegenseitige Anerkennung von Studiengängen und Abschlüssen

· Ausweitung der Mobilität von Studenten

· Intensivierung von Kontakten und Dialogen innerhalb der Universitätsstrukturen der Ostseeanrainerstaaten




Desweiteren existiert ein Programm, das zunächst nur auf Bildungsmaßnahmen und Stipendien beschränkt war, dessen Zielsetzung nun allerdings auf Forschung und verstärkte Netzwerkbildung ausgeweitet wurde (Nordic Working Programme for Areas Adjacent to the Nordic Region).

Diese Organisation zielt darauf ab, die “Nord-Ost-Europäische Dimension” zu forcieren und ihr eine adäquate Position auf dem Bildungs-Weltmarkt zu verschaffen.



Das EU-Förderprogramm TEMPUS trägt zur Verwirklichung der Hochschulreform bei und bildet die Grundlage für die Zusammenarbeit mit den Hochschuleinrichtungen in der EU. Diese Reform ist notwendig, um Fortschritte in bezug auf wirtschaftliche Schlüsselfaktoren (Produktivität, Wettbewerbsfähigkeit, Entwicklung der Privatwirtschaft, Mobilität der Arbeitskräfte und Bekämpfung der Arbeitslosigkeit) zu erzielen.



Zwischen Universitäten werden immer mehr Partnerschaften geschlossen, um auch außerhalb bestimmter Austauschprogramme die verschiedenen Niveaus anzugleichen, Studenten also unabhängiger von Programmen, die nur einen bestimmten Handlungsrahmen zulassen, zu machen.

Innerhalb einer Partnerschaft besteht die Möglichkeit für Studenten, leichter an Stipendien der Partneruniversität zu gelangen.

Zwischen diesen Partneruniversitäten besteht jeweils ein fest vereinbarter Studienvertrag, der wie bei den Austauschprogrammen die Studienfolge und –inhalte regelt. Annerkennungsprobleme werden dadurch vermindert bzw. ganz abgebaut.



Allgemein läßt sich sagen, daß neben den offiziellen Austauschprogram- men zahlreiche Bemühungen einzelner Universitäten vorhanden sind.

Durch diese Bemühungen entstehen längerfristige und engere Kontakte, die gegenüber den komplexen und damit unübersichtlichen Programmen der EU effektiver und langfristig ertragreicher sind.

Auf diese Art erfolgt eine langsame aber immer wirksamere Erschließung des Ostseeraumes in bezug auf die Bildungssituation.

Karte von Estland

2. Darstellung der Hochschulsituation




2.1 statistische Daten








Deutschland



Estland



Gesamtstudenten

1.8 Mio.

27000



Ausländische Studenten

165609

1026



Absolventen

237000

8495



Dozenten

481000

900



Bildungsausgaben

50,3 Mrd.

1,4 Mrd.



Anzahl der Universitäten

63

7






Einwohner

84 Mio.

1,6 Mio.





Beim Vergleich der Daten Estlands und Deutschlands fällt auf, daß die Situation der Studierenden in Estland generell besser ist, was bedeutet, daß die estnischen Studienbedingungen sich auf einem höheren Niveau befinden.

Diese Bewertung bezieht sich jedoch nur objektiv auf die Bedingungen für die

Studierenden und nicht auf die Qualität der Studieninhalte.



Beispielsweise läßt sich am Mengenverhältnis zwischen Studierenden und Dozenten erkennen, daß in Estland weniger Studenten auf einen Dozenten kommen, was bedeutet, daß z.B. die Vorlesungen nicht so überfüllt sind wie in Deutschland und damit das Studieren effektiver ist.



Desweiteren ist es in Estland für einen Studenten möglich, ein persönliches Verhältnis zu seinem Dozenten aufzubauen, was hier in Deutschland oft bemängelt wird.

An diesen Zahlen wird jedoch verdeutlicht, daß die Entwicklung im Bildungssystem Estlands in vollem Gange ist, was an den hohen Staatsausgaben zu sehen ist.


2.2 Rückmeldung: Interview mit einem estnischen Austauschschüler




Im Rahmen eines Austauschprogramm der Fachhochschule Kiel mit dem Institute of Law in Tallinn/Estland, besuchten 15 Studenten und drei Professoren die Landeshauptstadt für den Zeitraum von sieben Tagen. Durch diesen Besuch eröffnete sich unserer Gruppe die Gelegenheit, einen dieser Studenten bezüglich unserer Themenstellung zu befragen.

Wir sprachen in diesem Rahmen mit Lauri Parv, einem 21-jährigen Jurastudenten aus Tallinn. Uns interessierten besonders seine ersten Eindrücke und seine spontane Meinung bezüglich des Kieler Studentenlebens als Repräsentant des deutschen Hochschulsystems.

Er war sehr aufgeschlossen und gerne bereit, sich mit uns und unseren Fragen auseinanderzusetzen.



Auf unsere Frage, welche Unterschiede er in den Hochschulsystemen Estlands und Deutschlands sieht, antwortete er, daß es auffiel, daß die deutschen Hörsäle, besonders im Studiengang Rechtswissenschaften, fast immer überfüllt zu sein scheinen und das, seiner Meinung nach, ein Nachteil für die einheimischen Studenten ist.

Seiner Auffassung nach, beeinträchtigen diese Umstände die Vorlesungsqualität, da sich die Studenten durch die überfüllten Hörsäle nur mangelhaft auf die Inhalte konzentrieren können.

In seiner Heimatuniversität herrschen deutlich entspanntere Bedingungen, wie in 2.1 schon erwähnt; die Atmosphäre ist bei Weitem nicht so hektisch wie in Kiel.

Er äußerte sich dahingehend, daß die Regelstudienzeit für den vergleichbaren Abschluß der Rechtswissenschaft in Deutschland höher liegt als in Estland, was einen verzögerten Einstieg ins Berufsleben nach sich zieht.

Er sieht allerdings in der Ausstattungsstandards der einzelnen Fakultäten keine gravierenden Unterschiede mehr, er bezieht sich dabei auf die einschneidenden Verbesserungen seit der estnischen Unabhängigkeit.

Im folgenden fragten wir ihn, ob er nach seinen Erfahrungen mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) bereit wäre, an einem Austauschprogramm mit der CAU teilnehmen würde. Er verneinte dies und begründete seine Abkehr mit der Tatsache, daß die Lebenshaltungskosten nicht zu tragen wären und immer noch eine nur schwer zu überwindende Sprachbarriere besteht, insbesondere im Bereich der Fachterminologie.

Sein Hauptgrund seien allerdings die Differenzen in den Lehrinhalten, deren Verringerung, seiner Meinung nach, noch einige Zeit in Anspruch nehmen werde.

Unsere Recherchen besagten eine theoretische Relativierung der Differenzen bei solchen Austauschprojekten, doch dieses praktische Beispiel zeigt, daß die Umsetzung noch Problematiken in sich birgt.

Die Schönfärberei der bei unserer Arbeit benutzten Quellen verfälscht anscheinend die Realitäten und verbirgt die Probleme, die diese beinhalten. Aus diesem Grund sind wir wohl mit völlig falschen Vorstellungen in dieses Gespräch hineingegangen. Dies zeigte uns, daß gute Politik nicht immer Erfolge in solch kurzer Zeit zur Konsequenz hat.




3. Gruppenfazit

3.1 Kommentar zur potentiellen zukünftigen Entwicklung




Man kann unmöglich erwarten, daß politische Entschlüsse, die ein großes Reformpaket beinhalten, von heute auf morgen umgesetzt werden können; man muß vielmehr Geduld zeigen und nicht durch zu hohe Erwartungen im Wege stehen.

Es sind jedoch schon eine Reihe von sinnvollen Bemühungen zur angestrebten Homogenisierung zu verzeichnen, die man in ihrem Ausmaße honorieren sollte. Diese Anstrengungen gehen durchaus in die richtige Richtung; sie stecken jedoch in der praktischen Umsetzung noch in den Kinderschuhen.

Diese Trägheit ist auf die Masse der durchzuführenden Maßnahmen zurückzuführen, da hinter einer solchen Umsetzung ein beträchtlicher logistischer Aufwand steht, der einen langen Weg vor sich hat, um bis ins Detail zu wirken.



Zukünftig ist eine weitere Verbesserung der Niveauangleichung in ganz Europa und im baltischen Raum zu erwarten.

Mit Programmen wie beispielsweise SOKRATES ist für diese Entwicklung eine gute Grundlage geschaffen worden. Dieses und ähnliche Programme bilden die Möglichkeit weitreichender Nutzung der europäischen Bildungsangebote.



Heutzutage wäre es noch eine Utopie, daß man z.B. einen Studiengang mit acht Regelsemestern halbjährig wechselnd in acht verschiedenen Ländern

absolvieren könnte.

Wenn dies eines Tages möglich ist, wäre es ein sehr großer Schritt auf dem Weg zur Globalisierung, da Studenten schon vor dem Eintritt ins Berufsleben andere Länder und Kulturen kennenlernen würden.

Das Wissen über andere Länder und die damit verbundenen Sitten bildet eine

entscheidende Schlüsselqualifikation für spätere Berufe. Allein die Sprachkenntnisse sind für die Mobilität, die in der heutigen Berufswelt immer wichtiger wird, eine Grundvorraussetzung.

Die Kenntnis verschiedener Kulturen verringert außerdem die Gefahr der Bildung von Vorurteilen und erweitert den Wissenshorizont eines jeden Menschen.

Diese Tatsache wird im Zeitalter der Globalisierung und der internationalen Unternehmensfusionen in bezug auf den Weltarbeitsmarkt immer notwendiger und letztendlich eine Voraussetzung werden.




3.2 Kommentar zur Themenstellung dieses Projektkurses




Die Wahl des Ostseeraumes fanden wir als Gruppe außerordentlich interessant, da das gesamte baltische Gebiet ein erhebliches Wachstum aufweist und ein großes Potential an wirtschaftlicher Kapazität besitzt.

In den nächsten Jahrzehnten werden sich viele Entwicklungsmaßnahmen auf diesen Raum konzentrieren, was eine große Zahl an Arbeitsplätzen schafft.

Durch die Angleichung unterentwickelter Staaten an die westlichen Normen

wird allgemein der Lebensstandard in diesen Regionen angehoben, womit die Kaufkraft intensiviert wird, was wiederum eine Aufwertung des europäischen

Marktes zur positiven Folge haben könnte.



Außerdem hat dieses Thema eine starke persönliche Relevanz für uns, da das gesamte Baltikum mit der Verbindung durch die Ostsee als Partnerregion angesehen werden sollte.

Die Behandlung dieses Themas im Schulunterricht offenbart uns europa- und ostseepolitische Strukturen, deren Kenntnis in der Zukunft eine immer stärkere Rolle spielen wird, da wir in den kommenden Jahren verstärkt damit konfrontiert werden dürften.



Bei unseren Recherchen haben wir uns primär auf das Medium Internet konzentriert, da es eine Fülle von Informationen bietet, was allerdings nicht immer unproblematisch sein kann. Dieses hat zur Folge, daß ein Großteil der Arbeitszeit für die Auswertung der gesammelten Materialien geopfert werden muß.

Ein weiterer Gesichtspunkt der Wahl des Internets ist seine steigende Bedeutung im heutigen Alltagsleben, wodurch es uns wichtig erschien, uns mit dieser Materie am themenspezifischen Beispiel auseinanderzusetzen.



Die Beschäftigung mit dem Thema der Hochschulsituation im baltischen

Raum hat uns einen guten Einblick in Studienstrukturen, die in naher Zukunft auf uns zukommen werden, gegeben.

Alles in allem läßt sich also sagen, daß dieses Semester des Projektunterrichts ein lohnenswertes Engagement darstellte.



Head ööd !!!


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(c) in 1999 by Projektkurs "Ostseekooperation" Max-Planck-Schule Kiel / Stephan Ramdohr
Last Update: 24 April 1999